Der Umgang mit großen, flexiblen und ungleichmäßig gefüllten Big Bags ist äußerst schwierig. Weiche Säcke verformen sich unter ihrem Eigengewicht beim Stapeln und verursachen so einen erheblichen Produktionsengpass. Die manuelle Durchführung dieser Arbeitsschritte macht 30 % der gesamten Verpackungsarbeitskosten aus. Das Heben der Säcke birgt zudem erhebliche Risiken und führt zu durchschnittlichen Entschädigungsansprüchen von 30.000 US-Dollar. Durch die manuelle Arbeit schwanken Geschwindigkeit und Qualität der Arbeit je nach Schichtteam deutlich.
Um die Produktionsgeschwindigkeit zu stabilisieren, müssen Fabriken aufhören, Einzelmaschinen einzusetzen. Der Schlüssel liegt in deren Integration. Die optimale Lösung ist eine vollständig vernetzte Endverpackungslinie.
Diese Technologie macht manuelle Arbeit überflüssig, indem sie das Produkt automatisch nach Volumen oder Schwerkraft in vorgefertigte, offene Verpackungsbeutel einfüllt und abmisst.
Die Versiegelungsmethoden werden auf das Material abgestimmt:
Bei feinen Pulvern fördern Förderschnecken das Produkt und saugen gleichzeitig den Staub von der Oberseite des Beutels ab. Dadurch werden Produktverluste vermieden und Reinigungszeiten reduziert. Branchenexperten zufolge führen vorgefertigte Beutel häufig zu unregelmäßigen Formen, die zusätzliche Maschinen zum Glätten vor dem Stapeln erfordern.
Diese Systeme stellen den Beutel her, befüllen ihn und versiegeln ihn in einem einzigen Arbeitsgang, indem sie ihn von einer röhrenförmigen Kunststofffolienrolle abziehen.
Parameter | Primär: FFS-Beutelfolie | Tertiär: Stretch-Hooding-Folie |
Polymertyp | M-Typ Polyethylen (PE) Verpackungsrollenfolie | Hochelastische, heißsiegelfähige Kaltstreckfolie aus Polyethylen (PE). |
Dicke | 140 bis 180 μm ± 4 % | 120 bis 150 μm |
Kernziel | Direkte Produktumhüllung und Schutz | Mehrdirektionale Eindämmungskraft |
Dichtungsverfahren | Hochtemperatur-Wärmefusionsversiegelung | Mechanisches Kaltverstrecken und vertikale Zughaubenbildung |
Rollspezifikationen | Maximaler Durchmesser ≤ 1500 mm; Kern von 150 mm (6 Zoll) | Rollenbreite bis zu 1000 mm |
Frisch befüllte Säcke sind oft rund und voller Lufteinschlüsse, was zu Engpässen führt. Vibrationsförderer rütteln die Säcke mechanisch durch. Durch diese Entlüftung verringert sich das Volumen der Säcke um 20 bis 30 %. Anschließend sorgen motorisierte Maschinen mit Doppelband-Glättvorrichtungen für einheitliche Höhen. So wird sichergestellt, dass Roboter-Greifer oder Abstreifplatten die Säcke exakt am vorgesehenen Punkt greifen und schwere Beschädigungen vermieden werden.
Beutelwende- und Auswerfmechanismen drehen die Beutel um 90 oder 180 Grad, sodass die dehnbaren Seitenfalten nach innen zeigen. Die Förderbänder platzieren die Beutel im Abstand von exakt 4 bis 6 Sekunden, sodass die Stapelmaschinen während des Trockenlaufs kontinuierlich und energieeffizient laufen. Integrierte Kontrollwaagen scannen die Pakete. Automatische Auswurfklappen befördern fehlerhafte Beutel aus dem Band. Spezielle Pufferzonen mit druckloser Akkumulation (ZPA) halten die Beutel sicher an, um Verzögerungen aufzufangen, ohne die vorgelagerten Prozesse zu unterbrechen.
Diese Maschinen bauen Paletten Lage für Lage, indem sie Säcke aneinanderreihen und mithilfe von Druck- und Abstreifplatten perfekt ebene Lagen erzeugen. Höher angebrachte Maschinen legen ganze Lagen mit einer Geschwindigkeit von 1.200 bis 2.400 Säcken pro Stunde ab. Für effizientes Stapeln verwenden bodennahe Maschinen Ausrichtungsplatten und von oben nach unten wirkende Kompressionsmechanismen, sogenannte Lagenkompressionsklappen. Wichtig ist dabei eine absolut gleichmäßige Sackgeometrie. Andernfalls kann sich das Material verschieben, sodass die Platten die Säcke beschädigen oder die Palette zusammenbrechen kann.
Flexible Roboterarme mit mehrachsiger Gelenkigkeit platzieren Säcke mit höchster Präzision mithilfe individuell anpassbarer Programmlogik. Diese Systeme sind hocheffizient und sparen bis zu 30 % Stellfläche, da sie nur 14 bis 23 Quadratmeter benötigen. Für noch beengtere Platzverhältnisse kann die Palettierung im Portalbauweise eingesetzt werden. Zum sicheren Heben verschiedener Materialien wie Papier, laminierter Kunststoffe (BOPP) oder gewebter Kunststoffe (PP) sind die Roboter mit End-of-Arm-Werkzeugen (EOAT) ausgestattet.
Mithilfe spezieller Anbauteile wie Klemmmanipulatorklauen, Schienenklaue oder Vakuumsaugklaue kann eine einzelne Robotereinheit mühelos verschiedene Verpackungsarten handhaben und sogar Produkte aus der gleichzeitigen Palettierung mehrerer Linien verarbeiten.
Kombinationsmaschinen wie Hybridpalettierer montieren einen Roboterarm in einem herkömmlichen Stapelrahmen. Der Roboterarm am oberen Ende erzeugt komplexe Muster, während herkömmliche Seitenschieber die gesamte Schicht verdichten. Für luftige Pulver, die sowohl vertikal als auch horizontal verdichtet werden müssen, kommt eine doppelte vertikale Verdichtung zum Einsatz. Dadurch werden die Schichten so dicht, dass auf Trennblätter aus Pappe vollständig verzichtet werden kann.
Die beladene Palette wird zum Umwickeln auf einen Drehtisch gestellt. Während der Drehtisch dreht sich die Palette mit einer elastischen Folie. Die Folienhaltevorrichtung der Maschine dehnt die Folie um bis zu 250 % und reduziert so die Rohmaterialkosten um über 50 %.
Gleichstrom-Drehzahlregelung und Hubsäulen passen die Folienspannung automatisch an und verhindern so übermäßige Kompression. Lichtschranken erfassen die Stapelhöhe vollautomatisch. Die Ladungssicherung basiert auf der Haltekraft, gemessen mit Geräten wie dem CFT-6, und nicht auf der Foliendicke.
Bei diesem Verfahren wird eine hochelastische, schlauchförmige PE-Folie maschinell über die Kaltstretch-Verpackung gestülpt und deckt diese an fünf Seiten ab. Ihre Waren sind dadurch optimal vor Staub, Feuchtigkeit und UV-Strahlung geschützt. Die PE-Folien sind mit einem heißsiegelfähigen Klebstoff versehen und in Stärken von 120 bis 150 µm sowie Breiten bis zu 1000 mm erhältlich. Das Verfahren erzielt bemerkenswert schnelle Ergebnisse bei geringem Platzbedarf. Es ist nicht nur eine wirtschaftlichere Lösung für die Endverpackung, sondern macht auch den Einsatz von Deckfolienabrollern überflüssig und verbraucht 30 % weniger Kunststoff als Mehrschichtverpackungen.
Echte Effizienz bei der Endverpackung erfordert, dass alle Stufen wie eine zentrale Steuerung zusammenwirken. Dadurch werden manuelle Engpässe beseitigt, Kosten gesenkt und eine hohe Ladungsstabilität gewährleistet.
Seit über 20 Jahren ist Durzerd Packaging Machinery Co., Ltd. auf Automatisierungslösungen für das Ende von Produktionslinien spezialisiert. Das Unternehmen bietet schlüsselfertige Anlagen zur Aufrechterhaltung Ihrer Verarbeitungsgeschwindigkeit.
Steigern Sie die Gesamtanlageneffektivität (OEE) Ihrer Anlage mit einer maßgeschneiderten Lösung inklusive Ferndiagnose. Kontaktieren Sie unseren Vertriebsleiter telefonisch/per WhatsApp unter +86 15955114991 oder per E-Mail.Business@durzerdmachine.com für ein Angebot.
F: Welche Herausforderungen ergeben sich beim manuellen Verpacken und Stapeln?
A: Große, flexible und unregelmäßig befüllte Big Bags sind schwer zu handhaben. Das Stapeln weicher Säcke führt dazu, dass sie gequetscht werden, sich verschieben und ihre Form verändern, was die Produktion verlangsamt. Diese manuellen Tätigkeiten machen 30 % der Lohnkosten für die Verpackung aus. Die durchschnittlichen Kosten für Arbeitsunfälle aufgrund der Gefahren beim Heben belaufen sich auf 30.000 US-Dollar. Manuelle Tätigkeiten beeinflussen Arbeitstempo und -qualität je nach Schichtteam.
F: Wie macht man Form-Fill-Seal (FFS)-Systeme Beutel bedienen und versiegeln?
A: Diese Geräte ziehen Kunststofffolie von einer Schlauchrolle ab, um Beutel herzustellen, zu befüllen und zu versiegeln. Sie eignen sich für die kontinuierliche Verpackung großer Mengen. Die Verpackungskapazität liegt bei 800–1.500 Beuteln pro Stunde mit einer Toleranz von ±0,1 % bis ±0,2 %. Präzise servogesteuerte Regelungen verschmelzen den Kunststoff mittels Hochtemperatur-Schmelzschweißen und schneller Ultratiefkühlung und ermöglichen so Gewichte von 20–50 kg.
F: Wie handhabt das System die integrierte Qualitätskontrolle und die Fehlerbehebung?